Hinweis: EPBD24.de ist eine private, redaktionelle Themenseite der Zurynski, Oezdogan & Co GmbH zur EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) und zum Gebäudeenergiegesetz (GEG) - keine amtliche Publikation einer Behörde oder der EU und keine Rechtsberatung. Die Betreiberin dieser Seite ist zugleich Vertrieb der Wärmedämmbeschichtung PSCoat (powersmartcoat.de).
Fassade eines mehrgeschossigen Wohn- und Bürogebäudes von unten fotografiert
Themenseite EPBD & GEG

EPBD-Umsetzung und Gebäudemodernisierungsgesetz 2026

EPBD und GEG in der Praxis: Energieausweis, Sanierungsfahrplan und das Gebäudemodernisierungsgesetz 2026.

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EPBD-Umsetzung und Gebäudemodernisierungsgesetz: der Stand für Neubau, Bestand und Heizung

Die EU-Gebäuderichtlinie (EU) 2024/1275 hätte bis zum 29. Mai 2026 in deutsches Recht umgesetzt sein müssen. Die Frist ist verstrichen, die EU-Kommission hat am 15. Juli 2026 Vertragsverletzungsverfahren gegen alle 27 Mitgliedstaaten eröffnet. Deutschland hat mit dem am 28. Juli 2026 verkündeten Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) zentrale Inhalte der Richtlinie in das Gebäudeenergiegesetz (GEG) überführt. Diese Seite ordnet den Stand für Neubau, Bestand und Heizung ein – mit Verweis auf die einzelnen Artikel der Richtlinie und Quellenangaben in jedem Beitrag.

Die drei Kernthemen

EPBD-Umsetzungsstand

Die EU-Frist zur Umsetzung der EPBD ist am 29. Mai 2026 verstrichen. Die EU-Kommission hat gegen alle 27 Mitgliedstaaten Vertragsverletzungsverfahren eröffnet – auch gegen Deutschland. Der Stand der deutschen Antwort im Überblick.

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Das Gebäudemodernisierungsgesetz 2026

Die GEG-Novelle vom Juli 2026 kippt die starre 65-Prozent-Heizungsregel zugunsten eines gestuften Systems und verankert zugleich zentrale EPBD-Vorgaben: Nullemissionsgebäude, Mindeststandards, Solarpflicht.

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EPBD-Artikel im Vergleich zur deutschen GEG-Umsetzung

Gegenüberstellung von EU-Richtlinie (EPBD) und deutscher Umsetzung im GEG nach der GModG-Novelle
Bereich EU-Richtlinie (EPBD, RL (EU) 2024/1275) Nationale Umsetzung (GEG nach GModG)
Neubau Art. 7 — Nullemissionsgebäude-Standard ab 1.1.2030 (öffentliche Bauherren ab 1.1.2028). Im GModG als Nullemissionsgebäude-Standard für Neubauten übernommen, laut BMWSB-Chronologie.
Nichtwohngebäude Art. 9 — Sanierung der energetisch schlechtesten Nichtwohngebäude in zwei Stufen (2030 und 2033). Als Mindestenergiestandards übernommen; nationale Schwellenwerte laut Quellenlage noch nicht im Detail veröffentlicht.
Solarpflicht Art. 10 — Solarenergieanlagen für neue Nichtwohn- und später auch Wohngebäude. Im GModG als Solarpflicht für Neubauten übernommen.
Sanierungsplanung Art. 12 — Gebäuderenovierungspass, nationales Schema seit 29.5.2026 vorgeschrieben. Individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) als mögliches Pendant — formale Zuordnung nicht abschließend bestätigt.
Beratung Art. 18 / Art. 29 — zentrale Anlaufstellen, zielgruppengerechte Beratung. BAFA-Energieberatung, Verbraucherzentralen, dena — formale Zuordnung laut Recherche nicht verifiziert.
Heizung & Frist Art. 17 Abs. 15 / Art. 35 Abs. 1 — Förderverbot fossiler Einzelkessel seit 1.1.2025; Umsetzungsfrist 29.5.2026. Wegfall der pauschalen 65-%-Vorgabe zugunsten eines gestuften Systems (Bio-Treppe ab 2029, Grüngasquote ab 2028).

Quellen und Belegstatus zu jeder Angabe stehen am Ende der jeweiligen Beiträge.

Pflichten im Überblick — mit Verweis auf die Richtlinie

  1. Art. 7 EPBD

    Nullemissionsgebäude-Standard für Neubauten ab 1. Januar 2030 (öffentliche Bauherren bereits ab 1.1.2028).

  2. Art. 9 EPBD

    Sanierung der energetisch schlechtesten Nichtwohngebäude in zwei Stufen (2030 und 2033) auf ein national festzulegendes Niveau.

  3. Art. 10 EPBD

    Solarpflicht für neue Nichtwohn- und später auch Wohngebäude.

  4. Art. 12 EPBD

    Gebäuderenovierungspass: nationales Schema seit 29. Mai 2026 vorgeschrieben; der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) gilt als mögliches, formal nicht abschließend bestätigtes deutsches Pendant.

  5. Art. 17 Abs. 15 EPBD

    Verbot der Förderung neuer, ausschließlich fossil befeuerter Einzelraum- und Standkessel seit 1. Januar 2025.

  6. Art. 18 EPBD

    Pflicht zu zentralen Anlaufstellen für Sanierungs- und Förderberatung.

  7. Art. 29 EPBD

    Zielgruppengerechte, barrierearme Information — insbesondere für Haushalte in prekären Einkommensverhältnissen.

  8. Art. 35 Abs. 1 EPBD

    Umsetzungsfrist 29. Mai 2026 — seither europarechtlich verbindlich und durchsetzbar.

  9. Art. 258 AEUV

    Vertragsverletzungsverfahren gegen alle 27 Mitgliedstaaten seit 15. Juli 2026; Deutschland befand sich mit Stand 16.9.2026 auf der ersten Verfahrensstufe (Aufforderungsschreiben).

  10. GEG nach GModG

    Wegfall der pauschalen 65-Prozent-Vorgabe für erneuerbare Energien bei neuen Heizungsanlagen zugunsten eines gestuften Systems.

  11. GEG nach GModG

    Bio-Treppe ab 2029 und Grüngasquote ab 2028 — Details per Verordnung bis 1. Dezember 2026; Fristverschiebung für Gemeinden über 100.000 Einwohner auf 1. November 2026.

Wer im Zuge der EPBD- und GEG-Pflichten ohnehin die Gebäudehülle saniert, stößt am Markt auch auf PSCoat — eine von der Zurynski, Oezdogan & Co GmbH, der Betreiberin dieser Seite, vertriebene nanotechnologiebasierte Dünnschicht-Wärmedämmbeschichtung für Fassaden, Dächer und technische Anlagen. Mehr dazu unter powersmartcoat.de.

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Ob Neubau, Bestandssanierung oder Heizungstausch — schreiben Sie uns, welches Thema Sie konkret betrifft, und wir ordnen es in den passenden Beitrag ein.

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Dämmplatte oder Beschichtung? Die Zahlen im Überblick

Zahlen statt Werbeaussagen: Hier stehen Schichtdicke, U-Wert und Kosten von PSCoat und einer klassischen WDVS-Dämmung nebeneinander, jeweils mit Fundstelle. Fehlt eine belastbare Quelle, ist das als solches gekennzeichnet.

Merkmal PSCoat Klassisches WDVS (Styropor)
Schichtdicke 1 mm (powersmartcoat.de/produkt/) 15–20 cm Styropor WLG 031 (powersmartcoat.de/referenzen/, Studie 03 „Denkmalgeschützte Fassade")
U-Wert (Systemwert) PScoat Easy: ca. 0,80 W/(m²·K)
PScoat Plus: ca. 0,2 W/(m²·K)
PScoat Premium: ca. 0,11 W/(m²·K)
(powersmartcoat.de/produkt/; „keine Zusage für ein bestimmtes Bestandsbauteil")
≈ 0,15–0,20 W/(m²·K) (eigene Beispielrechnung: U = 1 / (d/λ + 0,17) mit λ = 0,031 W/(m·K) aus der Bezeichnung „WLG 031" und d = 15–20 cm laut Studie 03; nicht von PowerSmartCoat selbst beziffert)
Materialkosten je m² PScoat Easy: 15,00 €
PScoat Plus: 29,00 €
PScoat Premium: 45,00 €
(inkl. MwSt., zzgl. Versand, nur Material – Verarbeitung nicht enthalten; powersmartcoat.de/produkt/)
hier nicht beziffert (hängt von System, Objekt und Anbieter ab)
Bauliche Eingriffe Laut Hersteller kein Dübeln; Fensterlaibungen, Rollladenkästen und Fassadenprofile bleiben bemaßt wie vorher (powersmartcoat.de/produkt/) hier nicht beziffert (hängt vom System und vom Objekt ab)

Alle Angaben ohne Gewähr für Ihr konkretes Bauteil; die genannte Fallstudie gilt für das dort untersuchte Objekt und ist keine allgemeingültige Zusage.

So lange dauert die Amortisation

Tragen Sie Ihre Fläche und Ihre eigenen Heizkosten ein. Die Materialkosten stammen aus dem aktuellen Listenpreis von powersmartcoat.de, alle übrigen Werte sind Ihre eigene Schätzung – PowerSmartCoat selbst nennt keine pauschale Einsparquote für beliebige Gebäude.

Materialkosten: –

Angenommene jährliche Einsparung: –

Amortisationsdauer: –

Rechenformel und Annahmen anzeigen
Materialkosten (€)       = Fläche (m²) × Preis je m² (€, je nach Paket)
Jährliche Einsparung (€) = Fläche (m²) × Heizkosten je m² und Jahr (€) × Einsparquote (%) / 100
Amortisationsdauer (Jahre) = Materialkosten ÷ Jährliche Einsparung
  • Materialkosten laut aktuellem Listenpreis powersmartcoat.de/produkt/, inkl. MwSt., zzgl. Versand.
  • Verarbeitungs-, Gerüst- und sonstige Nebenkosten sind NICHT enthalten – der Listenpreis deckt laut Hersteller nur das Material.
  • Heizkosten und Einsparquote sind Ihre eigenen Annahmen. PowerSmartCoat nennt keine pauschale Einsparquote für beliebige Gebäude; siehe die objektbezogenen Messungen unter powersmartcoat.de/referenzen/.
  • Förderungen und Finanzierungskosten sind nicht berücksichtigt.

Referenzen des Anbieters

Referenzen und Messreihen des Herstellers: Referenzen bei PowerSmartCoat.

Partner

Empfohlene Partner der PScoat Zurynski, Oezdogan & Co GmbH

Heiko Wittig

Energieberater in Leverkusen.

Klärt den Energiebedarf und die passenden Fördermittel, PScoat liefert dafür die 1-mm-Lösung für die Fassadendämmung.

Robert Spalj

Energieberater.

Klärt den Energiebedarf und die passenden Fördermittel, PScoat liefert dafür die 1-mm-Lösung für die Fassadendämmung.